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naddel
Baby


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BeitragThema: Re: Geburt   So Jul 11, 2010 1:23 pm

ET war der 30.09.2009
Mir war den ganzen Tag schon komisch, war irgendwie total abwesend und mein Kreislauf war auch etwas im Keller. Na jedenfalls lag ich zusammen mit Stefan auf der Couch und ich spürte einen komischen knall und dass irgendwas nass wird, bin dann schnell ins Bad gerannt. Die Fruchtblase ist am 24.09. um 21.30 Uhr geplatzt. Ich rief Stefan und er dachte ich verarsche ihn. Er rief dann den Krankenwagen (da sie ja noch nicht richtig im Becken lag und das Wasser immer weiter gelaufen ist) und ich suchte noch die restlichen Sachen zusammen und rief noch schnell meine Mama an.
Im Krankenhaus angekommen wurde ich erstmal untersucht, beim CTG waren die Wehen noch sehr schwach und der Muttermund erst 1 cm offen. Laut Ärztin und Hebammen dauert es bis zur Geburt sicher noch ca. 11 - 12 Stunden. Ich kam somit auf die Mutter Kind Station und sollte versuchen die Nacht noch zu schlafen, da der Tag hart genug werden würde. Stefan durfte wieder nach Hause und ich sollte ihn anrufen wenn in der Nacht was passiert. Wir wohnen aber ca.30 km vom Krankenhaus entfernt und ich hatte Angst, dass er es dann nicht mehr rechtzeitig schaffen würde. Außerdem hat Stefan im Moment keinen Führerschein und wäre auf Bus und Bahn angewiesen.
So haben wir meine beste Freundin angerufen und die hat Stefan abgeholt und er konnte bei ihr schlafen, sie wohnt im selben Ort wo auch das Krankenhaus ist.
So um 1 Uhr fingen dann die Wehen stärker an, ich wieder zum CTG und zum doc - Wehen wieder zu schwach und Muttermund noch immer nur 1 cm offen. Habe ne Spritze bekommen, damit der Muttermund aufgeht und alles weicher wird, sollte ca. ne stunde heiß duschen gehen. Habe ich auch gemacht, denn anders hätte ich sicher nicht die Schmerzen ausgehalten. Naja dann habe ich mich wieder ins Bett gelegt und ich dachte ich muss sterben. Ich war immer noch auf der Mutter Kind Station und meine Bettnachbarin Sabine musste alles ertragen ;-)
Wieder CTG - war etwas mehr aber laut der Schwester noch nicht genug. Na dann musste ich jedenfalls auf die Entbindungsstation, da die Ärztin dort war (war ja mitten in der Nacht).Ich konnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr richtig laufen und musste mit nem Rollstuhl hoch gebracht werden.
Zu diesem Zeitpunkt wollte ich unbedingt eine PDA oder Kaiserschnitt, es tat so sehr weh.
Dann hat die Hebamme mich untersucht und der Muttermund war 3 cm offen, dann habe ich nen Einlauf bekommen und nachdem ich auf Toilette war durfte ich Stefan endlich anrufen.
Na dann dachte ich, ich müsste nochmal zur Toilette und bin also wieder hin (hatte noch nie einen Einlauf und die Hebamme meinte, dass ich schon zwei Mal auf Toilette müsste). Doch dann bekam ich dort Presswehen, also nix mit auf Toilette müssen. Habe da voll Panik bekommen, Schmerzen ohne Ende und ich habe mich so rein gesteigert, dass ich kaum noch Luft bekommen habe. Dann habe ich die Hebammen über die Notrufleine gerufen und die haben mich direkt in den Kreissaal gebracht (Stefan war noch nicht da) und dann meinte sie schon, ich solle drücken wenn ich drücken muss und dass es der Kopf ist. Boh ick voll Panik geschoben wah - na dann kam Stefan endlich und 15 Minuten später war die kleine auch schon da. Also ging dann zum Schluss alles super schnell und alle waren gesund und glücklich und zu einer PDA kam es nach 4-5 Presswehen nicht mehr. Alle dachten es sei mein zweites Kind weil es dann so schnell ging.
25.09.09 – 6.35 Uhr – 49 cm – 3260g = Honey Charlene


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Kathi82
Teenie


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BeitragThema: Re: Geburt   Fr Jul 09, 2010 8:41 pm

Ich hatte als Entbindungstermin den 10.11. und mich natürlich auch relativ daran gehalten.
Tja, allerdings sollte es bei mir noch eine ganze Weile dauern. Ab der Woche vorm ET war ich bereits immer zur Kontrolle im Krankenhaus, Ärztin war ab da im Urlaub, auf dem CTG war nie was zu sehen. Tja, in der 42. Woche wurde es dann langsam echt stressig, da man ja nun auch täglich zur Kontrolle muss.
Am Anfang der 42. Woche wurde ich im Krankenhaus auch einer Ärztin vorgestellt, abchecken, ob mit der Plazenta noch alles in Ordnung ist. Die meinte, die Plazenta sehe noch sehr gut aus für die Schwangerschaftswoche, ist auch noch genug Fruchtwasser da und unsere Maus ist auch nicht die größte. Auf jeden Fall hat sie dann den Schleimpfropf gelockert, der an dem Tag auch abgegangen ist (das war der 17.11.), nun dachte ich, dann wird’s ja losgehen. Aber nix war… ich musste mich immer noch gedulden. Am Freitag, den 20., war ich natürlich auch im Krankenhaus, wieder nix, diesmal sollte ich wieder der Ärztin vorgestellt werden, um zu klären, wann wir denn dann die Geburt einleiten wollen. Nun war ich ja auch schon 10 Tage über dem Geburtstermin. Die tastete mich ab, Muttermund zu, aber alles schön weich. Es spricht also nix gegen eine Einleitung, die sollte dann am Sonntag sein.
Einerseits war ich froh, dass ich dann endlich meine Maus im Arm halten kann, andererseits hatte ich aber auch Angst vor der Einleitung. Da ich gelesen hatte, dass ein Tee aus Zimt, Nelken… auch Wehen einleiten könnte, dachte ich, das könnte ja nicht schaden und machte mir zu Hause direkt ne ganze Kanne. (Akupunktur hatte ich schon regelmäßig, Himbeerblättertee trank ich auch jeden Tag.) Und was soll ich euch sagen, plötzlich gegen 16 Uhr merkte ich so ein Ziehen im Unterbauch. Es war ganz leicht, aber so was hatte ich die ganze Schwangerschaft durchweg nicht. Na könnte es das schon sein??? Nee, dafür tuts noch nicht so weh ;-) Naja, dieses Ziehen sollte sich dann alle 30min. etwa wiederholen. Und bis 23 Uhr wurde es immer regelmäßiger, da kamen die schon alle 10min, aber es war immer noch zum aushalten. Tja, mein Mann kam dann von der Spätschicht, wir wollten ins Bett, das ging dann aber gar nicht mehr, ich wollte sofort ins Krankenhaus. – Nun kamen die Wehen schon alle 5 Minuten. Als wir im Krankenhaus ankamen, wurde ich auch gleich ans CTG angeschlossen. Ich hatte heftige Wehen, aber das CTG zeigte kaum was. Na toll, wir sollten erstmal zwei Stunden spazieren gehen. Gesagt getan! Boah, was für eine Folter. Anschließend wieder ans CTG, tja wieder nix. Dachte schon, ich spinne. Die Hebamme meinte, wir sollten noch mal nach Hause fahren und versuchen, ein paar Stunden zu schlafen. Bitte, wie soll ich denn schlafen??? Ich hätte die erschießen können… und wir sind auch noch nach Hause gefahren, toll… mein Mann hat sich schlafen gelegt, ich bin andauernd hin und her gelaufen vor Schmerzen. Um 8 Uhr hab ich es dann gar nicht mehr ausgehalten. Tja, nun war mein Mann aber total fertig, kam ja spätabends aus der Spätschicht und hatte nun 2 Stunden geschlafen… er wollte noch weiterschlafen. Er würde seine Mutter anrufen. Ich dachte, ich spinne. Hallo, ich bin doch noch länger wach, und habe auch noch Wehen, ich wollte meinen Mann dabei haben, nicht meine Schwiegermutti… Letztendlich bin ich mit meiner Schwiegermutti ins Krankenhaus gefahren und ehrlich gesagt, war ich echt froh darüber. Sie hat mich richtig gut unterstützt. Wir waren dann gegen 9.30 im Krankenhaus, das war nun am Samstag, den 21.. Wir sollten erstmal wieder eine Weile spazieren gehen, da alle Kreißsäle und Warteräume besetzt. Als dann ein Raum frei war, wurde ich angeschlossen, und endlich waren „schöne Wehen“ zu erkennen und der Muttermund war nun schon 4-5cm offen. Also ab in den Kreißsaal. Der einzige der frei war, war einer mit Geburtsbadewanne. Tja, eigentlich hatte ich nicht vor, mein Kind so zu kriegen, aber man könnte es ja mal probieren. ;-) Okay, PDA könnte ich so nicht bekommen, da müsste ich vorher Bescheid sagen, und dann raus aus der Wanne…
In der Wanne gings mir eigentlich relativ gut, dann fing auch bald die Übergangsphase an. Das war für mich die allergrausamste Zeit, dass man solche Schmerzen aushalten kann, die Hebamme öffnete dann auch die Fruchtblase, denn die platzte bei mir nicht von allein. ;-) Nun wurden die Wehen natürlich noch heftiger. Ach, ich wollte so gern pressen, aber das ging ja noch nicht. Ich habe der Hebamme gesagt, ich wolle raus und eine PDA haben, aber zu der Zeit war der Muttermund schon 7cm offen, also zu spät. Dann kam auch mein Mann, den hatte meine Schwiegermutti vorher angerufen. Naja, kurze Zeit später durfte ich dann endlich pressen, das war wie eine Befreiung für mich. Und als dann die Hebamme auch noch meinte: „Ich kann Ihnen schon mal sagen, dass Ihr Kind schwarze Haare hat“, da konnte ich es gar nicht mehr erwarten. Noch ein paar mal pressen und ich konnte meine Maus für kurze Zeit im Arm halten… Juhu… Oh Gott, ich hab so geweint vor Freude… in dem Moment wurde auch gleich das Wasser abgelassen. Und ab da an hab ich nur wahnsinnig gezittert, die Anspannung fiel ab und es wurde natürlich auch kalt durch das fehlende Wasser. Oh, ich hab so gezittert und konnte nicht mehr aufhören, mein Mann blieb bei mir, weil er Angst um mich hatte, meine Schwiegermutti war bei unserer Kleinen, die zuerst versorgt wurde. Dann war ich dran, konnte endlich aus der Wanne raus und dann gings aufs Bett und meine Maus in den Arm, oh, ich war sooo glücklich. Meine Eltern kamen dann auch, oh und mein Papa musste so weinen, das war so süß… Nach 1-2 Stunden durfte ich dann mit Hilfe duschen gehen. Und dann gings auf die Station. In meinem Zimmer lag schon eine Mutti, ihr Kleiner wurde auch am 21. geboren, allerdings per Kaiserschnitt, mit ihr verstand bzw. verstehe ich mich noch heute sehr gut. Aber die Versorgung auf der Station fand ich furchtbar, also vor allem die Schwestern, die zeigten dir ja gar nix. Wie wickel ich mein Kind, wie kann ich es stillen, am besten alles gleich können und wehe man fragte mal, meist bekam man eine pampige Antwort… Da fühlte ich mich echt unwohl. Dazu kam noch, dass unsere Kleine von Anfang an sehr viel schrie. Im Krankenhaus meinten sie, es lag daran, dass sie unter der Geburt verunreinigtes Fruchtwasser geschluckt hat und dadurch sozusagen eine Vergiftung hätte. Außerdem käme noch dazu, dass für die SSW unsere Maus doch relativ klein war. Nachdem ich in der Nacht von Samstag zu Sonntag kaum geschlafen hatte, da Isabell die ganze Zeit schrie, hatte ich sie in der nächsten Nacht ins Kinderzimmer abgegeben, dort hatten sie von 21 Uhr bis um 2 Uhr zu kämpfen, sie zu beruhigen, so hatte sie geschrieen. Naja, und dann war Montag und endlich konnte ich nach Hause. Oh, war ich froh!!!!

Also, wenn ich an die Geburt zurückdenke und auch meine Schwiegermutti davon erzählt, fällt mir auf, dass ich unter der Geburt wirklich vieles gar nicht mitbekommen habe, da ich so auf die Schmerzen konzentriert war. Z.b. meint meine Schwiegermutti, wir waren sehr oft allein, natürlich mit dem bekannten Knopf zum drücken. – Daran kann ich mich so gar nicht mehr erinnern. – Außerdem weiß ich aber, dass ich, obwohl ich es gar nicht vorhatte, auch mein zweites Kind gern in der Geburtswanne zur Welt bringen möchte.
Ich muss aber auch sagen, dass man die Schmerzen nicht plötzlich vergisst, nur weil man sein Baby in den Arm gelegt bekommt, aber sie rücken sehr weit in den Hintergrund. Aber ich kann mich bis heute noch ziemlich genau an die Schmerzen erinnern, das wunderschöne daran ist nur, dass man dafür das allerschönste Geschenk bekommt, und deshalb würde ich mir die Qualen ohne Überlegung noch einmal antun.
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jasmin239
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BeitragThema: Re: Geburt   Fr Jul 09, 2010 1:32 pm

Da es unser erstes Kind ist, habe ich es auch leider mit dem ET so ernst genommen. Alle Mamis, die ich kannte, und nach mir eigentlich entbinden sollten, taten es vor mir, und ich wollte einfach net das mein Sohnemann an Weihnachten kommt(ET war der 16.12.09). Jedenfalls hatte ich am Mittwoch den 16.12. dann noch nen Gyn-termin. Bisher zeigte das CTG keine einzige Wehe an, und ich hatte aber das Gefühl seit ein paar
Tagen hatte ich stärkere(waren am 14.12.auf dem Weihnachtsmarkt und sind durch halb dortmund gelaufen). Als mein Freund dann einmal auf die Pads des CTGs drückte, siehe da, man sah die Wehen.Und nicht wie immer 10-12% sondern schon über 50. Die Gyn erklärte es damit, das meine Haut wohl dicker sei. nun ja, damit kannte ich mich net aus und glaubte ihr es. Jedenfalls stellte sie fest, das mein Gebärmutterhals verkürzt ist uns sie sagte in spätestens 2 tagen kommt er. Man, da bekommt man schon leichte Panik. Jedenfalls schickte sie mich nach Hause, ich aber wollte noch einmal mit meinem Freund was allein unternehmen und sind chinesisch Essen gegangen^^. Jedenfalls merkte ich nach dem Arztbesuch immer mehr wie die Wehen anfingen, wollte aber unbedingt noch essen^^Mein Freund telefonierte dann noch mit seinem Vater uns sagte, der kleine ist noch net da,während ich auf der toilette vom chinesen meinen schleimtropfen verliere^^ danach wollte ich nur noch nach hause um die tasche für das krankenhaus zu holen. Die Wehen wurden immer schlimmer. Zu Hause schickte ich noch ein paar emails weg, nahm die tasche und wollte gehen, aber mein freund dachte es wäre ein scherz von mir gewesen. Haha, sehr witzig.
Im Krankenhaus angekommen untersuchte man mich, MUmu nur 2 cm offen. Konnte selbst entscheiden ob ich hier bleiben wolle oder net. Wollte aber bleiben. CTG zeigte schöne wehen(ohne drauf zu drücken) aber es reichte noch net. Bekam zu erst ein Zweibettzimmer für mich allein, was aber anscheinend eines der kleinsten Zimmer war. Schrecklich. Ich konnte nachts etwas schlafen. Am Donnerstag den 17.12. ging es mir net besser, die wehen waren immer noch so stark. Musste tausend mal ans ctg, aber nix. Dann kam gegen mittag eine Schwangere die nen geplanten KS bekommen sollte. Kam mit Freund und mutter und nervten mich zu tode, denn ich hatte verdammte wehen. Ich schickte meinen freund gegen 20 uhr nach hause, weil ja eh nix passierte, und ich weinte vor ärger. Als er weg war, legte ich mich schlafen und erschrak von ner heftigen Wehe auf. Ich fragte die Schwester ob ich schmerzmittel bekommen könnte, weil ich net mehr kann, aber sie schickt mich nach unten in den Kreißsaal. Dort untersuchte man mich, und siehe da, 6cm auf. Ich rief meinen freund an, das er kommen solle und ich hatte smalltalk mit den hebammen. Ich atmete eine wehe nach der anderen weg bis eine Hebamme mir eine PDA an bot. Das nahm ich an, obwohl ich jetzt net mehr solche schmerzen hatte....die PDA aber legten sie zu tief, so das alles unterhalb taub wurde. Sie würde vllt nur noch 3 std an halten. Aber beim 2. mal blutabnehmen vom kopf meines süßen erfuhr ich dass der herzschlag immer schlechter wurde, also schmiss man mich auf eine trage(ja wirklich, schmissen mich drauf!) und ich bekam einen Not-ks. Der moment an dem ich von meinem freund weg geschoben wurde, war der schlimmste. Er sah aus, als ob er gleich umkippt vor panik und ich weinte.
Im OP zitterte ich am ganzen Körper.
Nun, Ilias wurde um 1.47 uhr geboren. Er hatte Anpassungsschwierigkeiten, aber das ist sehr oft bei Neugeborenen.
Im Krankenhaus fühlte ich mich nicht gut aufgehoben. Die Schwesterschülerinnen haben mir fast meine Naht wieder aufgerissen, beim stillen haben sie mich nur unter druck gesetzt und deswegen würde ich dort nie wieder entbinden wollen...

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Sun-Bln
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BeitragThema: Re: Geburt   Fr Jul 09, 2010 12:46 pm

puh die Geburt von Jonas kam sehr spontan^^
Also 5 Wochen vor offiziellem Entbindungstermin hatte ich leichte wehen(freitag abend). dachte, dass es sich um diese senkwehen handelt. naja nicht weiter drüber nachgedacht. dann hab ich noch chinesisch mit meinem freund gegessen und merkte das ziehen im unterleib weiter. Später am abend haben wir dann ne dvd geguckt(saw^^) und die schmerzen nahmen zu.Badewanne hatte ich schon probiert,nix hat geholfen. Langsam wurden die schmerzen unerträglich,aber ich dachte das sei normal.
Gegen 2Uhr fuhr mich mein freund dann ins krankenhaus. ich sagte immer,nein nein das is bestimmt nix...aber er bestand drauf(gott sei dank^^)
So wir kommen in der klinik an(hatte noch schnell n nachthemd gegriffen),die ärztin checkt mich durch und sagt: so ihr muttermund is bereits 3cm auf,wir müssen sie auf station behalten, das kind kommt wohl bald....Boah war ich geschockt,wir hatten noch nich mal n babybett^^
dann wurde ich auf station genommen,mein freund wurde wieder nach hause geschickt,sie meinten das dauert wohl alles noch. So dann hab ich 2h auf Station gelegen,gekrümmt vor schmerz(die schwestern meinten,wenn der schmerz zu groß wird gehste einfach rüber in den kreissaal. toll,hab mich echt alleingelassen gefühlt...woher soll ich wissen wann der schmerz so doll is,das er kreissaalwürdig ist?^^ Gegen 5 uhr hab ichs nicht mehr ausgehalten und hab mich alleine über den flur rüber in den kreissaal geschleppt,diese 100m kamen mir wie ne ewigkeit vor,denkt ihr einer hat mir geholfen?naja,habs dann irgendwie geschafft. Die hebamme guckt und sagt, ja muttermund is komplett auf wir können loslegen... ich hab protestiert,schließlich hatten die meinen freund nach hause geschickt.also wurde der erst angerufen und ich hab dann so 20min lang wehen weggeamtet,die hölle,aber ich wollte das er dabei is.dann kam er endlich und dann gings los... die geburt an sich hat so ne stunde gedauert und um 7.17uhr kam dann mein kleiner schatz zur welt:) In den letzten minuten wurde die ärztin bissl nervöser und sagte das man vorsichtshalber die von der kinderklinik holen sollten...dann kam Jonas zur Welt und sie haben ihn gleich weggebracht,ich hab nur seinen schwarzen haarschopf gesehen,nix mit auf die brust legen und kennenlernen...Im nachhinein stellte sich für mich raus,das er die nabelschnur um hals und körper hatte und deshalb ein sauerstoffdefizit hatte. deshalb haben sie ihn auch gleich mitgenommen,sauerstoff gegeben und ab in den inkubator...auf dem flur hörte ich seinen ersten schrei,da wusste ich alles wird gut... mein freund durfte dann zu ihm. ich rief dann dass ich ihn wenigstens nochmal sehen will bevor sie ihn auf die kinder-intensiv bringen,das durfte ich dann auch,da lag er,der kleine mann mit seinen schwarzen haaren,er war so süß....
Naja dann riefen wir erstmal unsere eltern ausm kreissaal aus an,meine mUtter stieg sofort in den Zug(wohnt ja in berlin) um zu mir zu kommen,das fand ich super,weil ich schon noch fertig war,das mein sohn in der kinderklinik liegt und ich alleine auf der station... war schon komisch,alle anderen mütter hatten ihre babys nur ich nicht...musste dann alle 4h milch pumpen üben,sie kam relativ schnell(und kommt bis heut noch;) )
Bin dann gleich am Tag der Entbindung mit hilfe meiner mutter und meines freundes rüber in die kinderklinik um ihn zu sehen,er war so klein und zerbrechlich,dort durfte ich ihn das erste mal aufn arm nehmen:)war das schönste gefühl überhaupt.
Er musste 10tage in der klinik bleiben und nach 5 Tagen kam er von der Intensiv auf ne normale station. er konnte gott sei dank von anfang an selbständig atmen. kurz vor weihnachten(am 22.12.) haben wir drauf bestanden ihn mitzunehmen. und dann haben wir drei ganz beschaulich und allein weihnachten gefeiert:)

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Mandy H
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BeitragThema: Re: Geburt   Fr Jul 09, 2010 10:11 am

Die Geburt von Annika war sehr schön!
Am 27.12(ET) sollte ich ins Kh wegen einer mögliche Einleitung da meine rechte Hand fast Taub war! Die Ärzte entschieden aber das ich wieder nach Hause gehen sollte! Am nächsten Tag musste ich wieder hin zum CTG, der Arzt betrachtete mich da genauer und meinte wir sollten doch lieber Einleiten (meine Füße waren nur noch "Klumpen") Ich ganz aufgeregt bin nach Hause gefahren und hab meine Sachen geholt und mein Mann hat mich dann wieder reingefahren. Früh, Nachmittag und Abends habe ich dann jeweils eine Tablette bekommen und musste danach 2 Stunden am CTG hängen! Am 31.12 durtfe ich die Nacht nach Hause musste aber am 1.01 früh gleich wieder Heim! An diesem Tag wurde wieder CTG gemacht und der Arzt meinte weil sich gar nix tut werde ich wieder entlassen. Das war mir aber eh lieber weil mein Mann Urlaub hatte und ich lieber zu Hause sein wollte als in dem KH. So wir schön Heim gefahren und ich hab halt den Haushalt gemacht. Am Nachmittag sind wir ne schöne große Runde mit unserem Hund gelaufen, als wir wieder da waren wollte ich gerade Kaffee kochen als ich einen schmerz im Bauch spürte. Ich musste mich erstmal hinsetzen...ich hab da aber sicher nicht an eine Wehe geacht. Ich kochte in ruhe Kaffee und als mein Mann kam hatte ich schon wieder den Schmerz. Ich dachte das kommt vom spazieren gehen Very Happy naja als mein Mann das bemerkte meinte er du hast bestimmt Wehen und ich sollte mal auf die Uhr schauen. Tatsächlich alle 7 Minuten kam dieser "leichte" Schmerz. Im laufe des abends wurden diese schmerzen immer schlimmer und kahmen schon alle 5 Minuten. Ich bin dann noch mal an Laptop und hab erstmal emails gelesen^^ Danach bin ich ins Bett und konnte sogar 2 Stunden schlafen! 24.00 rum sind wir dann aber ins KH gefahren weil ich es nicht mehr ausgehalten hab. So ne Hebamme nachgeschaut Mumu erst 2cm offen. Ich dachte oh nein nen halben Tag wehen und dann nur 2cm auf. Mein Mann und ich sind dann wieder ins Zimmer. Die wehen waren unerträglich, aber ich wollte weder PDA noch irgendwas anderes. Ich glaub ich hab sogar geweint aber das wir mir egal! Dann ist meine Fruchtblase gerissen, dass ist ein ganz ekliges gefühl, man denkt man muss dauernd Pipi machen. Ich saß also nur noch auf dem Klo! Um 3 rum hab ich meinen Mann heimgeschickt weil ich dachte das das eh erstmal nix wird. Eine halbe Stunde später bin ich vor in Ks gelaufen und habe die Hebamme gebeten mal nach zu schauen wie weit der mumu auf ist. Sie war ganz erstaunt meinte 8 cm. In dem Moment musste ich mich übergeben und stöhnen weil die erste Presswehe kam. Ich hab dann so nen geilen netzschlübber anbekommen und bin in einen anderen ks. Nebenbei hab ich noch fix meinen Mann angerufen und gesagt er soll schnell kommen! Als ich im Bett meinte die Hebamme ich sollte noch nicht Pressen weil der Kopf noch weit oben wäre. Ich musste eine andere Position einnehmen und nach einem Stück war der Kopf auch schon weiter unten. In dem Zeitraum kam auch mein Mann, er hielt meine Hand und ich Presste darauf los! Ich hab gar nicht mehr gewartet bis eine Wehe kam, ich hab einfach nur noch gepresset. Es ging aber nur langsam vorwärts weil die Nabelschnur von Annika 1 mal um Hals gewickelt war. Als der Kopf dann rauskam hats mal kurz geziept und danach war sie auch schon ganz hausen. Ich war so glücklich! Mein Mann und ich hielten sie im arm und mir wurde noch meine Plazenta rausgedrückt!(Das hat mehr weh getan wie die ganze Geburt!) Ich denke heut noch gerne daran zurück, es war wirklich ein tolles erlebniss!
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caprieis79
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BeitragThema: Re: Geburt   Fr Jul 09, 2010 9:35 am

Ich hatte einen geplanten Kaiserschnitt am 07. Dezember 2009 , da meine kleine mit dem Po im Becken lag. Man hatte mir gesagt, ich könne auch eine Steißgeburt machen, aber ich hatte riesen Angst vor Komplikationen, daher entschied ich mich für den Kaiserschnitt.

Ich musste morgens um acht im KH sein und wir mussten noch bis ca. kurz vor zehn warten, weil vor mir noch eine dran war. Die Zeit kam mir ewig vor…aber dann war es soweit und ich musste in den OP. Mein Freund musste leider erstmal draußen warten, bis sie die Spritze gesetzt hatten. Ich war so aufgelöst und aufgeregt und habe erstmal angefangen zu weinen. Dann durfte mein Freund endlich rein und es ging los. Die Ärztin fragte ob wir schon wissen was es wird und wir sagten „ Nein „. Dann ruckelte es ein paar mal an meinem Bauch und meine kleine Lina war um 10.50 Uhr da. Sie hielten sie gleich über dieses Abtrennungstuch und sie schaute uns mit großen Augen an, das war der schönste Moment überhaupt, dann bekam ich sie auf die Brust gelegt.
Mein Freund musste dann schonmal mit der kleinen in den Kreißsaal, während sie mich zugenäht haben. Dort lagen wir dann später noch ca. 2 Stunden, bis wir auf´s Zimmer kamen.

Dort lag schon eine Mami, die morgens eine normale Geburt hatte. Ich war sehr froh, denn sie hat mir die nächsten zwei Tage sehr geholfen, weil ich mich kaum bewegen konnte vor Schmerzen. Vor allem das Aufstehen viel mir schwer. Die erste Nacht hatte ich meine kleine leider nicht bei mir, da sie anfing Fruchtwasser zu spucken. Am nächsten Tag war alles wieder gut und ich hatte sie bei mir.
Ich war insgesamt 5 Tage im KH, war dann aber auch froh nach Hause zu können, da ich im KH auch kaum ein Auge zugemacht habe. Denn wenn Lina schlief, war meistens der andere kleine wach und weinte.

Ich war mit der KH Betreuung eigentlich sehr zufrieden, würde auf jeden Fall nochmal in das KH gehen.

Ganz schön schwierig, das nach sieben Monaten so einigermaßen zusammen zu bekommen und aufzuschreiben.
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Spatzimami
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BeitragThema: Re: Geburt   Fr Jul 09, 2010 1:14 am

Spatzi's Geburt und die gesamte Zeit im Krankenhaus war nahezu traumatisch! Sad

Notkaiserschnitt mit zusätzlich Komplikationen und eigenes Kind, was noch einige Wochen auf der Intensivstation liegen musste Sad

Die Behandlung auf der Station, wo ich nach dem Notkaiserschnitt lag, war relativ ok... die Station meines Sohnes nicht!!! Habe auch auf Anraten meiner Hebamme später noch eine Beschwerde an das Krankenhaus gesandt! Evil or Very Mad
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Lisa
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BeitragThema: Re: Geburt   Do Jul 08, 2010 11:57 pm

Komisch...die ersten Wochen nach der Geburt musste ich ständig an die Geburt denken...und um nun etwas zu schreiben muss ich erstmal nachdenken...

Es war der 17.12.2009. 3 Tage vor dem errechneten Geburtstermin. Aber meine Frauenärztin meinte ich solle mich drauf einstellen dass mein Kind wohl erst nach Weihnachten rauswill da ich auch überhaupt keine Anzeichen für eine baldige Geburt hatte. Außer dass ich im Weihnachtsgeschenke Kaufrausch war;) Am Abend des 17.Dezembers 2009 habe ich es mir dann nach einem anstrengenden Kaufrauschtag auf dem Sofa gemütlich gemacht und zum ersten Mal eine Tasse Himbeerblättertee getrunken die mir die Hebamme empfohlen hat.
Aber irgendwie konnte ich die Nacht nicht schlafen und bin erst gegen 4 Uhr morgens auf dem Sofa eingeschlafen. 2 Stunden später-um 6.20 Uhr wollte ich mich in eine angenehmere Schlafposition begeben. In dem Moment merkte ich wie ein Riesenschwall Wasser aus mir herraus kam und vor ALlem nicht enden wollte- meine Fruchtblase war gesprungen.
Obwohl ich allein zu Hause war, war ich innerlich auf einmal sehr ruhig. Ich rief meine Mutter an-die mir bei der Geburt beistehen sollte. Meine Mutter war allerdings so aufgeregt und nervös dass die erst 45 Minuten später bei mir war (bei einer Entfernung von ca 2 Minuten mit dem Auto)

Als sie da war merkte ich auch schon die ersten leichten Wehen. Und meine Mutter rief einen Krankenwagen weil ich nicht wusste ob mein Kind schon fest im Becken war. Daher bewegte ich mich auch die gesante Zeit nicht vom Fleck. Bestand aber drauf dass ich mir noch die Zähne putzen möchte UND Puder aufs Gesicht mache (haha ich weiß auch nicht wa dass sollte, stand wohl komplett neben mir) Aber meine Mutter befolgte meine Anweisung und brachte mir Zahnbürste,Wasser und Puder.

Dann kam auch schon der Krankenwagen und um 8 Uhr kam ich im Krankenhaus an. Dort wurde ich kurz untersucht. Der Muttermund war bereits 2 cm geöffnet und ich kam gleich in den Kreißsaal.
Die Wehen kamen dann schon in regelmäßigen Abständen (etwa alle 5 Minuten) In den Wehenpausen konnte ich aber noch lachen, da habe ich noch gedacht was stellen sich die Mütter denn so an..wenn das Wehen sind, dann schaff ich das doch mit links.

Naja und dann 2 1/2 Stunden später lag ich schreiend auf dem Bett im Kreißsaal und habe
die Hebammen angeschrien dass sie mich doch bitte in Ruhe lassen sollen. Da war mein Muttermund bereits 7 cm geöffnet.
Und von da an vergaß ich auch jegliches Zeitgefühl. Ich hatte das Gefühl als hätte ich ohne Pause eine einzige nicht aufhörenwollende Wehe. Die 2mHebammen redeten auf mich ein, aber ich hielt mir nur-mich auf den Schmerz konzentrierend-die Ohren zu. Mein Gesicht vergrub ich unter einem Pullover.
Ich schrie dass ich gleich sterbe und dass ich eine PDA will ( ich habe am Anfang ausdrücklich gesagt dass ich keine möchte) und noch viel lieber einen Kaiserschnitt usw. Aber für solche Sachen war es eh schon zu spät und so ganz ernstgemeint war es ja auch nicht von mir.
Und dann irgendwann begannen die Presswehen...zumindest sagte mir die Hebamme dass ich nun mit pressen beginnen sollte, allerdings spürte ich plötzlich keine Wehen mehr. Ich war ja eigentlich erleichtert, dachte dass ich jetzt wenigstens mal kurz Zeit zum ausruhen habe. Aber dann bekam ich einen Blasenkatheter gesetzt und kam an den Wehentropf. Und dann wurde ich ohnmächtig. Ich habe nur noch gesagt "Ich bekomme keine Luft mehr" aber die Hebammen nahmen das nicht ganz so ernst und dann war ich weg. Als ich wieder zu mir kam (Sekunden später) hatte ich unerträgliche Wehen, aber immer noch keinen Drang pressen zu müssen. Aber ich tat nun einfach was mir die Hebamme sagte. Ich wurde dabei nochmal für einige Sekunden ohnmächtig. Und aufeinmal standen 9 Ärzte,Hebammen und Schwestern um mich rum und bei jeder Wehen fummelten se mir am Muttermund rum und es waren einfach nur unerträgliche Schmerzen. Ich konnte mir nicht vorstellen dass ich es tatsächlich schaffen soll ein Kind da rauszubekommen. Irgendwann meinten die ganzen Leute dass die Herztöne des Kindes schwächer werden. Und plötzlich machten alle Panik. Und dann holten sie die Saugglocke. Und ich dachte nur noch "eh alles egal, ich sterbe gelich sowieso und keiner von denen merkt es" Und da mir ja dann alles egal war presste ich einfach ohne Luft zu holen und aufeinmal kurz bevor sie die Saugglocke ansetzten rief die Hebamme "Ja jetzt geht es weiter"
Und dann schmissen sich 2 Leute auf meinen Bauch und wenige Sekunden später um 13.39 Uhr war meine Tochter Emma Lia geboren. Und ich war erschöpfter als nie zuvor und glücklicher als nie zuvor.


Nach der Geburt durfte ich Emma Gott sei Dank erstmal auf meiner Brust haben. Aber nach 5 Minuten nahmen sie sie mir wieder weg (blieben aber Gott sei Dank im gleichen Zimmer) weil Emma angebliche Anpassungsschwierigkeiten hatte.

Ich blutete ohne Unterlass und eine der Ärzte fragte die ganze Zeit einen anderen Arzt ob soviel Blut normal sei...dann wurde ich genäht. Ich rief die ganze Zeit "Ich will jetzt mein Kind" Und meine Mutter (die mir eine unglaublich gute unterstützung war) war völlig fertig! (Wie sie mir später erzählte dachte sie dass ich jeden moment verblute als sie das ganze Blut sah und um Emma machte sie sich auch Sorgen wegen den angeblichen Anpassungsschwierigkeiten.

Etwa 15 Minuten später bekam ich Emma wieder auf die Brust. Wurde noch 3 weitere Male genäht (immer wieder mit der Frage von einem Arzt zu der Ärztin ob das "Aussehen (da unten) normal sei".


Irgendwann kam ich dann auf mein Zimmer. Emma legt ich die nächsten 24 Stunden nicht mehr aus dem Arm. Und später auch nur zum duschen und um aufs Klo zu gehen.

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Ich bleib dann noch 4 Tage im Krankenhasu bis ich mich selbst entließ.
Die Tage im Krankenhasu waren schrecklich. Ich konnte kein Auge zu tun. Meine Bettnachbarin war noch hochschwanger. Daher musste ich bei jedem Mucks den emma machte rausgehen. Das stillen klappte auch noch nicht. (was ja eigtl normal ist, dass sie Milch erst 2-4 Tage nach der Geburt einschießt) Und die Hebammen und Schwestern begannen sofort damit Emma zuzufüttern. Und setzten mich gleichzeitig unheimlich unter Druck mit dem stillen. Ich solte alle 3 Stunden egal ob Tag oder Nacht aufstehen um abzupumpen um die Bilchbildung anzuregen. Wennich endlich mal für 10 minuten zum schlafen kam wurde man um 6 Uhr morgens geweckt weil sie einem Fieber messen wollten und das Bett machen wollten.
Bei der U2 legte ich mich dann mit dem Kinderarzt an (das war ein Arschloch!!) und wollte mich selbst entlassen. Ich fragte den Kinderarzt ob Emma gesund ist und ob ich nach Hause kann. Der Arzt meine laut Kind ja. Da mischte die Hebamme sich ein dass es mit dem stillen noch nicht so klappen würde. Da meinte ich dass ich das Gefühl habe dass ich mich hier einfach zu stark unter Druck gesetzt fühle und seit 3 Tagen nicht mehr geschlafen habe und dass ich glaube dass ich einfach mal eine Nacht zu Hause schlafen muss und sich der Stress ein bisschen lösen muss. Da macht der Kinderarzt mich an was ich mir denn rausnehme würde dem Personal so etwas zu unterstellen und dass ich mir nicht einbilden soll mehr zu wissen als das Personal, dass ich im Grunde keine Ahnung von Kindern habe da es erst mein erstes ist usw. Ich bin dann irgendwann nur noch heulend raus...rief meine Eltern an und fuhr mit Emma nach Hause. (Musste aber dem Personal versprechen mir eine Milchpumpe zu holen, was wir dann auch taten, ich benutzte sie allerdings nicht)
Nach der ersten Nacht zu Hause wachte ich morgens mit prall gefüllten Brüsten auf. Seit dem stille ich Emma (bis heute ohne Probleme)

Die Zeit im KH fand ich schrecklich. Das Personal verunsichert einen unglaublich. Es hat mich unter enormen Druck gesetzt. Hat mir das Gefühl gegeben als hätte ich keine Ahnung von nichts und als sei Emma nicht mein Kind sondern "gehöre" sie dem Personal.

Beim nächsten Kind möchte ich unbedingt eine ambulante Geburt.

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Ich sah nach der Geburt aus wie ein Zombie...aufgequollen, blutige Augen und geplatze Adern am gesamten Körper...dazu mehrfach gerissen...und ich muss sagen auch die Schmerzen habe ich nach der Geburt nicht sofort vergessen. Aber das was ich dafür bekommen habe entschädigt für alles Smile !!

An Emmas Geburt denke ich gerne zurück. Ich hätte zwar niemals gedacht dass die Schmerzen so unerträglich sind, aber trotzdem oder gerade deshalb war es ein wunderschönes Erlebnis. Und ich hoffe dass ich bei der eventuell folgenden Geburt wieder auf natürlichem Wege ohne Pda und ohne Kaiserschnitt entbinden kann.


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Alex
Baby


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BeitragThema: Geburt   Do Jul 08, 2010 10:21 pm

Ich würde gern ma hören wie die geburten eurer kinder so war!
Also habt ihr euch im KS gut aufgehoben und versorgt gefühlt oda eher nicht?
Bei ner normal geburt hatte ihr da die PDA?
Wie lange lagt ihr so ungefähr in den Wehen?
Wer war mit euch im KS?

Also ich bin montags morgen von meinem Arzt in Kh geschickt worden die sollten da die geburt einleiten!! Hab da dann ne viertel tablette bekommen war dann so für ne halbe std. am CTG und konnte dann wieder auf's zimmer!! Dienstags morgen's um 6uhr musste ich dann wieder zum KS und hab da dann noch ma ne halbe tablette bekommen!! Um acht hatte ich dann meine leichtesten wehen!! War dann um 11uhr wieder am CTG mit wehen aber die waren noch nicht stark genug also haben die mich wieder weg geschickt und gesagt ich soll noch ma schön ne runde laufen!! Um 12uhr mittag waren die schmerzen so stark das ich noch nicht ma mein mittag essen zu mir nehmen konnte war dann wieder am CTG was mein freund sehr lustig fand weil er da immer ab lesen konnte wann meine nächste wehen kam! Um 13uhr lag ich dan im KS und die für die Pda waren dann auch schon da und als sie die mir gerad setzen wollte ist meine fruchtblase geplatzt! Die hebamme wollte dann noch ma nachsehen wie weit der muttermund schon offen ist und na ja bei ihrer untersuchung hörte ich sie dann nur noch sagen"Wir brauchen keine PDA mehr das lohnt sich nicht die Haare gucken schon raus!! Hatte also nur noch drei starke presswehen vor mir( AUAAAA Shocked ) und dann um 14.04uhr war meine kleiner da!!
Ich hatte die ganze zeit mein freund und meine Mama dabei!!! Meine Mama war sozusagen ein vorsichts maßnahme falls mein freund das nicht durchält damit ich dann nicht so alleine bin!! Aber er hat bis zum Ende mit mirgelitten!!! Und ich muss sagen die haben alle echt recht gehabt sobald das kleine würmchen auf deinem bauch liegt sind alle schmerzen vergessen!!!
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Geburt

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